Bonner Republik 1949 – 1989

Im Mai 2009 wurde die Bundesrepublik Deutschland 60 Jahre alt. Aus Anlass dieses Jubiläums strahlte das Erste eine zweiteilige Dokumentation aus, in der die Anfänge der »Bonner Republik« seit 1949 unter Bundeskanzler Adenauer bis zum Ende der Kanzlerschaft Helmut Kohls 1998 dargestellt werden: Westintegration, europäische Integration, Mauerbau, Ostpolitik, Terrorismus und NATO-Nachrüstung – und natürlich die Wiedervereinigung. Eine ausführliche sechsteilige Fassung sendete das WDR-Fernsehen.

Der Geheimdienstschatz

(12.12.07). Was die Stasi-Unterlagen-Behörde zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte leistet und mit welchen Mitteln und Methoden der Geheimdienstapparat funktionierte, beschreibt der Film an einigen konkreten Beispielen.

Fritz Pleitgen Rastlos – Gelassen WDR

Heribert Schwan dokumentiert in seinem Film das berufliche Wirken des Journalisten Fritz Pleitgen. Er begleitet den Fernsehjournalisten zu seinen Korrespondentenplätzen im Amerika, der ehemaligen Sowjetunion und der früheren DDR.

Der SS-Mann. Josef Blösche – Leben und Sterben eines Mörders

München 2003 (Film 21.05.03). Das Foto mit dem kleinen Jungen, der seine Arme angstvoll in die Höhe hebt, ging um die Welt. Der SS-Mann mit dem Gewehr im Anschlag ist Josef Blösche – ein kleines, aber wichtiges Rädchen in der Vernichtungsmaschinerie des Dritten Reichs.

Tod dem Verräter. Der lange Arm der Stasi und der Fall Lutz Eigendorf

München 2000. Macht, Manipulation, Mord – die Stasi hatte alle Mittel, um unliebsame Bürger jederzeit zum Schweigen zu bringen. An dem Fußball-Nationalspieler Lutz Eigendorf aber statuierte sie ein Exempel ganz besonderer Art. (22.03.00). Der Film von Heribert Schwan berichtet über das kurze Leben des 26-jährigen Abwehrspielers, der seine Karriere in Mielkes Fußballclub begann. Im Mittelpunkt des Fernsehfeatures stehen die Jahre 1979 bis 1983.

Erich Mielke. Der Mann, der die Stasi war & Der Biedermann

München 1997 (Film) Gestützt auf Gespräche mit Zeitzeugen und auf erstmals veröffentlichte Dokumente aus Ost-Berliner und Moskauer Archiven, schildert Heribert Schwan die Karriere des Mannes, der als Armeegeneral und Parteifunktionär sein Leben in den Dienst des DDR-Geheimdienstes gestellt hatte.

ANGST – MISSTRAUEN – HASS

Was die DDR-Staatssicherheit anrichtete. Sie ist in der Welt einmalig: GAUCK-BEHÖRDE. Benannt nach ihrem ersten “Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik”, dem Rostocker Pfarrer Joachim Gauck, stellt sie seit fünf Jahren den Bürgern ihre Stasi-Akte zur Verfügung.

GEJAGT – GETROFFEN – VERBLUTET

Der Tod des Mauerflüchtlings Peter Fechter. Freitag, 17. August 1962. Der Maurergeselle Peter Fechter, 1944 geboren, verlässt die elterliche Wohnung im Ost-Berliner Stadtteil Weißensee. Seit Monaten plant er die Flucht nach West-Berlin. Die S-Bahn bringt ihn “Unter den Linden”. Zusammen mit seinem Arbeitskollegen Kulbeik will er in den Westen.

Gesucht wird … – Siegerjustiz?

WDR, 12.11.95 Eine Dokumentation von Heribert Schwan Kamera: Rolf Hammer Ton: Oliver Hemmelmann Schnitt: Ivo Andreew Trickkamera: Karl – Hermann Krämer Grafik: Claudia E. Klug Aufnahmeleitung: Petra Voigtmann Produktionsleitung: Jorge Bogalho Redaktion: Werner Filmer Dank an: Bundesarchiv Berlin u. Potsdam Gauck-Behörde

Verräter im schwarzen Rock

Katholische Kirche und Staatssicherheit. Morgens feierte er die Heilige Messe “Herz Jesu”, abends verriet er vertrauliche Beschlüsse seiner Kirche an die Stasi. In Rom verhandelte er im Auftrag seines Bischofs, anderntags wusste Stasi-Mielke Einzelheiten über päpstliche Anliegen und Absichten.

Gesucht wird … der Finger am Abzug

WDR, 27.06.91 Eine Reportage von Werner Filmer und Heribert Schwan Mitarbeit: Barbara Zehren Kamera: Karl Heinz Moll Ton: Jakob Sieben Schnitt: Susanne Kirchner, Anja Wetzel Grafik: Peter Kutz Aufnahmeleitung: Horst Riedel Produktionsleitung: Klaus Geiss Redaktion: Elke Hockerts-Werner

Oskar Lafontaine

In bewährter Manier und wie immer sorgfältig recherchiert, analysiert das Autorenteam Filmer/Schwan die Vita des saarländischen Ministerpräsidenten und Kanzlerkandidaten der SPD.

Ihr habt es gewußt

45 Min WDR 1983 1986 Kurzfilmtage Oberhausen – Preis der internationalen Jury; Eine Dokumentation von Rolf Steininger Redaktion: Heribert Schwan Schnitt: Tanja Burrichter Ingrid von Lettow-Vorbeck MAZ-Schnitt: Gisela Müller Videoeffekte: Marion Weilandt Aufnahmeleitung: Gabriele Deutsch-Bramski Produktionsleitung: Frauke Hecht

Entlang der Grenze

 WDR, 10.08.86 Eine Dokumentation von Heribert Schwan Kamera: Erhard Krüger, Wolf Lehmann Ton: Ulf Aurich MAZ-Schnitt: Günter Steins, Claudia Weisser Graphik: Stefan Böder Aufnahmeleitung: Jorge Bogalho Produktionsleitung: Ernst August Gieseke Redaktion: Werner Filmer

Als der Krieg zu Ende ging

Frankfurt/M, Berlin, Wien 1981. (Film) Durch bisher unveröffentlichte Farbfotos von höchster Qualität entsteht ein Bild jener Zeit, als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging.

Besiegt, besetzt, geteilt

Oldenburg 1979. Aus amerikanischen Archiven zum ersten Mal veröffentlicht: Die dramatischen Ereignisse der Jahre 1944 – 1949. In Farbe. Vorwort Eugen Kogon.