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Schwan, Heribert

2019

Inhalt

30 Jahre nach dem Mauerfall ein neuer, überraschender Blick auf die Bonner Republik: Wie die Stasi systematisch die Machtzentralen der BRD unterwanderte.
Bestsellerautor und Historiker Heribert Schwan auf den Spuren der Stasi-Spitzel

Günter Guillaume kam Willy Brandt ganz nah. Als der DDR-Agent 1974 enttarnt wurde, trat der Kanzler zurück – die größte Spionageaffäre der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte veränderte die Bundesrepublik über Nacht. Doch Guillaume war nur die Spitze des Eisbergs. Es gab Tausende von Stasi-Spitzel, die aus dem »Operationsgebiet« BRD berichteten. Heribert Schwan hat über 80.000 Blatt Stasi-Akten gesichtet, um die Ausmaße der DDR-Spionage im Westen aus ungewohntem Blick zu dokumentieren. Er zeigt, wie die Stasi das gesamte Bonner Führungspersonal ins Visier nahm, darunter die Kanzler, von Adenauer bis Kohl.
Doch mehr noch, das MfS streute auch aktiv Fehlinformationen, um die BRD-Regierungen und führende Persönlichkeiten zu diffamieren. Schwan gibt detaillierten Einblick in die Strategien, Pläne und Tricks der selbst ernannten »Kundschafter des Friedens« und erklärt, wie das Agentennetz funktionierte.»Spione im Zentrum der Macht« ist ein Aufklärungswerk, das die 40 Jahre, in den es zwei deutsche Staaten gab, beklemmend genau beleuchtet. Es führt dem Leser vor Augen, wie weit die Macht der Stasi im Westen reichte und wie durchtrieben die Methoden der DDR-Auslandsspionage waren.


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Spione im Zentrum der Macht. – Wie die Stasi alle Regierungen seit Adenauer bespitzelt hat


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